| Der ZIL 157 wurde
von 1958 bis 1961 gebaut. Er löste den ZIL 151 ab, von dem er
mehrere Baugruppen übernahm. Das Fahreug hatte im Unterschied zu
seinem Vorgänger eine Reifendruckregelanlage. Der seitengesteuerte
Sechszylinder- Motor war zum Zeitpunkt der Einführung schon nicht
mehr zeitgemäß, so dass nach kurzer Bauzeit der moderne
Nachfolger ZIL 131 eingeführt wurde. Das Fahrzeug wurde mit vielen
Aufbauten bei den Nachrichtentruppen, dem Chemischen Dienst oder den
Instandhaltungstruppen eingesetzt. Besonders bekannt sind der
Geschosswerfer BM-24 und die Schneefrähse mit einem verlasteten
Panzermotor auf der Ladefläche. Bei dem im Museum befindlichen Fahrzeug handelt es sich um ein Trägerfahrzeug der KW-Funkstelle R-102M3. Sie gewährleistet die Verbindung ohne Suchen der Gegenstelle, die Verkehrsabwicklung ohne Nachstimmen mit KW-Funkstellen gleichen Typs, das Herstellen von Sprechfunk-, Tastfunk- und Funkfernschreibverbindungen sowie die Fernbedienung über Draht- und Funkmittel. Leider ist der Koffer leer. |
Hersteller Modell Maße (LxBxH) Radstand Leergewicht Gesamtgewicht Hubraum Leistung Wattiefe Steigfähigkeit Elektrik |
Leninwerk Moskau 157 6684 x 2315 x 2915 mm 3665 + 1120 mm 5450 kg 9950 kg 5550 cm³ 104 kW 850 mm 53 % 12 V |
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