Schützenpanzerwagen PSH

Der ungarische SPW-PSH, auch unter der Bezeichnung SPW-PSH D-944.40 geführt, wurde als Gefechts-, Führungs- und Aufklärungs-SPW für die Grenztruppen der DDR, in den VP-Bereitschaften und dem Wachregiment Berlin eingesetzt.

Der SPW besitzt einen Turm mit zwei MG, einem 14,5-mm-MG MTB oder KPWT und einem 7,62-mm-MG PKT. Einmalig für SPW in der NVA ist der Einsatz eines kombinierten Tag-Nacht-Zielfernrohres. Mit Hilfe eines IR-Scheinwerfers kann der Richtschütze das Gefechtsfeld ausleuchten und das Feuer auch auf unbeleuchtete Ziele bis 1200 m führen. Das Zielfernrohr befindet sich auf dem Turmdach und wird über eine Zugstange, die mit der Walzenblende verbunden ist, gerichtet. Nur in diesem SPW-Typ vorhanden, ein Dieselmotor. Der Verzicht auf absenkbare Hilfsachsen macht den Platz für sechs Mot.-Schützen frei. Sie können das Fahrzeug über zwei Seitentüren betreten und verlassen.

Die Zufuhr von insgesamt 692 SPW erfolgte ab 1970. Darunter befanden sich auch SPW PSH (K1) und SPW PSH (K2) Maschinen als Führungsfahrzeuge für Zugführer und Kompaniechef. Der Verzicht auf Sitzplätze für Aufsitzer ermöglichte den Einbau von Arbeitsplätzen, zusätzlichen Funkgeräten und einer Stromerzeugungsanlage. Außerdem mussten die elektrischen Anlagen modifiziert werden.
Herstellerland
Gesamtmaße (L x B x H)
Bodenfreiheit
Gefechtsgewicht
Höchstgeschwindigkeit
Fahrbereich
Primärbewaffnung
Sekundärbewaffnung
Wattiefe
Kletterfähigkeit
Radstand
Bezeichnung Motor
Typ Motor
Leistung Motor
Hubraum Motor
Kühlung
Antriebsformel
Getriebe
Ungarn
5695 x 2500 x 2308
300
7600
80
750
14,5-mm-MG KPWT
7,62-mm-MG PKT
schwimmfähig
520
3233
D-414.44/1
4-Takt-Diesel / R4
100/ 74
5516
Wasser / Luft
4 x 4
5 Vor-, 1 Rückwärtsgang


 
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