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Erst 19 Jahre nach ihrer
Gründung führte die Bundeswehr mit dem Spähpanzer 2 LUCHS ein gepanzertes
Radfahrzeug ein. Die
ersten Spähpanzerprototypen wurden 1968 vorgestellt. 1968/69 folgten
verbesserte Ausführungen mit neuen Motoren, schwenkbarem Schraubenantrieb für
die Wasserfahrt und wahlweiser Schaltung der Lenkung von Acht- auf Vierrad.
1971 fiel die Entscheidung für die Daimler-Benz Entwicklung. Die Besatzung des
Spähpanzers besteht aus Kommandant, Richtschütze, Kraftfahrer (Vorwärtsfahrer)
und Funker (Kraftfahrer, Rückwärtsfahrer). Während der Vorwärts- und der
Rückwärtsfahrer/Tastfunker in der Wanne untergebracht sind, befinden sich der
Kommandant und der Richtschütze im 360° schwenkbaren Drehturm mit der 20 mm
BMK. Das
allradangetriebene Fahrzeug verfügt über eine Lenkung an allen vier Achsen, die
bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h eingesetzt werden kann. Bei
Straßenfahrt wird mit den beiden vorderen, bei Rückwärtsfahrt mit den beiden
hinteren Achsen gelenkt. Eingesetzt wird der Spähpanzer 2 LUCHS in den Aufklärungskompanien der Brigaden. |
Hersteller Gesamtmaße (L x B x H) Bereifung Überschreitfähigkeit Gefechtsgewicht Höchstgeschwindigkeit Hauptbewaffnung Sekundärbewaffnung Bezeichnung Motor Typ Motor Leistung Motor Hubraum Motor Radformel Federung Getriebe |
Thyssen-Krupp-Kassel 7743 x 2980 x 2125 14.00-20 1900 19.900 90 20-mm-MK DM 2-6 7,62-mm-Fla-MG OM 403 VA 10-Zylinder V-90 Grad 286 / 389 15.950 8 x 8 Schraubenfedern 4 Vor-, 1Rückwärtsgang |
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