Basisfahrzeug Bf 426u


Das Basisfahrzeug 426U nahm die Rundblickstation 40 und Versionen sowie die Aufklärungs- und Zielzuweisungsstationen 1S12 und Versionen auf. Es ähnelt im Grundaufbau der schweren Artillerie-Zugmaschine AT-T, hatte aber ein um zwei Laufrollen verlängertes Fahrwerk. Beide Systeme hatten ein ungepanzertes, LKW-artiges Fahrerhaus, dahinter eine leicht gepanzerte Funkmesskabine. Die Aufklärungs- und Zielzuweisungsstation 1S12A befand sich im Bestand der Einheiten, die mit dem Fla-Raketenkomplex 2K11 Krug ausgerüstet waren. Sie wurde zur automatisierten Zielzuweisung eingesetzt. Ihre Einführung begann 1973 mit Zuführung des Fla-Raketen-Komplexes 2K11 "Krug". Es befanden sich 10 Fahrzeuge im Bestand der NVA. Die Rundblickstation 40 war eine störungsgeschützte Funkmessstation im Bestand von funktechnischen Einheiten und Führungsbatterien der Fla-Raketenregimenter. Sie bestimmte die Koordinaten und die Entfernung zu aufgeklärten Luftzielen, fragte ihre Kennung ab und übermittelte diese Daten an ein automatisiertes Führungs- und Leitsystem. Auch hier lag die Aufklärungsentfernung bei 300 km. Mit Einführung des Fla-Raketenkomplexes 2K12 "Kub" 1970 erfolgte die Zuführung der RBS-40. Auch von diesem Fahrzeug befanden sich 10 Fahrzeuge in den Einheiten der NVA.  Hersteller
Gesamtmaße (L x B x H)
Bodenfreiheit
Watfähigkeit
Gefechtsgewicht
Höchstgeschwindigkeit
Bedienung
Bezeichnung Motor
Typ Motor
Leistung Motor
Hubraum Motor
Kühlung
Federung
Fahrbereich
KS-Vorrat
Kettenbreite
Wechselgetriebe
Charkower Panzerwerk
9700 x 3300 x 4150
425
0,65
36,5
35
5
W-401G
4-Takt-Diesel / V-12
410 / 305
38,88
Wasser / Lüfter
Drehstab
200
1420
500
5 V / 1 R

bf426u
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Text aus: "Deutsche Militärfahrzeuge - Bundeswehr und NVA" Jörg Siegert
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